Die richtige Ernährung für Ihren Hund
B.A.R.F. - die biologisch artgerechte Rohfütterung
Gesundheit und Lebensdauer eines Hundes hängt eng mit der Nahrung zusammen.
Die Rohfleischfütterung unserer Hunde musste nicht neu erfunden werden.
Vor Beginn der industriell hergestellten Fertignahrung gab es gar nichts anderes.
Da wurden Hunde von Abfällen ernährt, die der Mensch übrigließ
oder sie suchten sich selbst ihre Beute in der freien Natur.
BARFEN bedeutet nur, dass das Futter für Hunde aus frischen, rohen Zutaten zusammen gemischt wird. Dabei wird versucht, die Beutetiere, die der Hund/Wolf in der Natur jagt und frisst, nachzubauen.
Barfen bedeutet NICHT,
so wie es viele Tierbesitzer praktizieren, täglich jede Mahlzeit aufs Gramm genau auszurechnen, dass alle Nährstoffe im „richtigen“ Verhältnis zueinander enthalten sind.
Viele Barfer erliegen dem Irrtum, dass sie die Vorgehensweise
der Tierfutterhersteller kopieren und anhand vorgegebener Bedarfszahlen die
entsprechende Ration errechnen und zusammenstellen müssen. Leider sind diese
Bedarfszahlen aus verschiedenen Gründen falsch. Zum ersten stammen diese Zahlen
aus der Fütterung von Tieren, die mit industriell verarbeitetem Fertigfutter
mit hohem Getreideanteil gefüttert werden. Die im Getreide enthaltene
Phytinsäure ist aber ein „Nährstoff-Räuber“, d.h. sie hemmt und blockiert die
Aufnahme von Mineralien im Darm. Diese werden dann in anorganischer Form im
Nachhinein zugesetzt. Deren Bioverfügbarkeit entspricht aber bei Weitem nicht
der organischen Form. Zweitens stammen die Zahlen noch zum Teil aus der
Masttier-Fütterung und drittens wird hier nicht auf die individuelle Verdauungsleistung
der Tiere eingegangen. Einzelne Rechnungen mit falschen Zahlen können kein
richtiges Ergebnis bringen.
Barfen bedeutet:
Wir brauchen keine komplizierten Rechnungen anzustellen,
sondern die Rationen werden mittels einfachen Prozentangaben, Ess- oder
Teelöffeln nach dem Beutetierschema zusammengestellt.
Beim Barfen sind nur einige Grundregeln zu beachten, die man
schnell lernen kann, denn Barfen ist keine Wissenschaft und nicht schwer
durchzuführen.
Auch kranke Tiere können – sollen sogar – gebarft werden.
Der Umstieg ist der erste Schritt auf dem Wege zu
verbesserter und stabilerer Gesundheit, gerade auch bei kranken Tieren.
Für alle Fragen rund um die bestmögliche Ernährung stehen wir Ihnen im Dr. Ziegler's Naturfutterlädchen selbstverständlich gerne zur Verfügung.